Die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) ist eine schwere Erkrankung bei Katzen. Viele Katzen tragen ein Coronavirus in sich, ohne krank zu sein. Erst wenn sich dieses Virus im Körper verändert, kann FIP entstehen.
Es gibt zwei Formen der Krankheit. Bei der „feuchten“ Form sammelt sich Flüssigkeit im Bauch- oder Brustraum. Bei der „trockenen“ Form werden verschiedene Organe im Körper geschädigt. Typische Anzeichen sind Fieber, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Müdigkeit und manchmal gelbliche Augen oder Schleimhäute.
Die Diagnose ist oft schwierig. Meist wird sie durch eine Kombination aus Untersuchung, Bluttests und gegebenenfalls der Analyse von Flüssigkeit aus Bauch oder Brust gestellt. Einen einzelnen Test, der immer sicher ist, gibt es in vielen Fällen nicht.
Früher galt FIP als unheilbar. Heute gibt es jedoch neue Medikamente, die vor allem bei frühzeitiger Behandlung helfen können. Allerdings sind diese nicht in allen Ländern offiziell zugelassen oder frei verfügbar. Ihr Tierarzt kann Sie dazu individuell beraten. Zusätzlich können unterstützende Maßnahmen helfen, das Wohlbefinden der Katze zu verbessern.
Wichtig ist: FIP selbst ist in der Regel nicht direkt ansteckend, wohl aber das ursprüngliche Coronavirus. Deshalb sollte auf gute Hygiene, saubere Katzentoiletten und eine möglichst stressarme Haltung geachtet werden, besonders wenn mehrere Katzen zusammenleben.
FIP bei der Katze
01. Juni 2026