Endokrinologie

05. Januar 2026

Die Endokrinologie befasst sich mit der „Lehre von den Hormonen“. Sie umfasst die endokrinen, hormonbildenden Drüsen wie Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Bauchspeicheldrüse sowie die Nebennieren. Diese Organe produzieren körpereigene Hormone und geben sie direkt in den Blutkreislauf ab. Zur Steuerung der Hormonmengen verfügt der Körper über komplexe Regelkreissysteme.

Da Hormone an vielfältigen Prozessen im Organismus beteiligt sind, können Funktionsstörungen der beteiligten Drüsen zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Erkrankungen dieser Organe werden als Endokrinopathien bezeichnet.

Häufige Endokrinopathien:

  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Morbus Cushing (Nebennierenüberfunktion)
  • Morbus Addison (Nebennierenunterfunktion)
  • Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
  • Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)

Die Symptome endokrinologischer Erkrankungen sind oft unspezifisch. Häufig treten vermehrter Durst und Urinabsatz, Veränderungen des Fells sowie Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme auf.

Zur Diagnose stehen verschiedene Labor- und Bluttests zur Verfügung, bei denen sowohl spezifische Werte ausgewertet als auch Hormonspiegel direkt gemessen werden. Zusätzlich können die betroffenen Drüsen mittels Ultraschall sichtbar gemacht werden. Weitere Untersuchungen wie Blutdruckmessungen oder spezielle Stimulationstests der endokrinen Organe unterstützen die genaue Diagnosestellung.